{"id":1601,"date":"2008-08-17T09:53:00","date_gmt":"2008-08-17T08:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/svenscholz.de\/?p=1601"},"modified":"2024-05-24T10:15:14","modified_gmt":"2024-05-24T09:15:14","slug":"schuld-die-rueckkehr-ins-paradies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/schuld-die-rueckkehr-ins-paradies\/","title":{"rendered":"Schuld \u2013 die R\u00fcckkehr ins Paradies"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Schuld f. Mhd. schulde, schult, ahd. sculd(a), as. skuld aus germ. *skuldi- f. \u201aSchuld\u2019, auch in anord. skyld, ae. scyld, afr. skelde.Verbalabstraktum zu dem in \u201asollen\u2019 vorliegenden Verb.<\/p>\n<cite>Kluge, Etymologisches W\u00f6rterbuch d. dt. Sprache. Berlin, New York 1989<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>sollen Pr\u00e4t.Pr\u00e4s. Mhd. suln, soln, ahd. (3.Sg.) skal, as. scalaus germ. *skal Pr\u00e4t.Pr\u00e4s. (3.Sg.) \u201aschulden, sollen\u2019, auch in got. skal, anord. skal, ae. sceal, afr. skel, skil. Die Ausgangsbedeutung ist \u201aschulden\u2019. Die Bedeutung von \u201aschulden\u2019 h\u00e4lt sich in der Kaufmannssprache noch lange; auf ihr beruht kaufm\u00e4nnisches \u201aSoll\u2019 in der Buchhaltung. Weitere Herkunft unklar.<\/p>\n<cite>Kluge, Etymologisches W\u00f6rterbuch d. dt. Sprache. Berlin, New York 1989<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das Funktionieren von Gesellschaften und deren Kontrolle beruht auf Normen. Am besten auf Normen, die \u201cinternalisiert\u201d sind, also nicht mehr als Normen zur freien Wahl erkennbar sind, sondern als Programm \u00fcbernommen, \u201cverinnerlicht\u201d sind und bei Bedarf abgerufen und in die Tat umgesetzt werden \u2013 ganz von alleine.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eckpfeiler f\u00fcr diese Normen und Handlungsmuster bilden Kategorien \u2013 die die Struktur f\u00fcr sogenannte \u201cWerte\u201d einer Gesellschaft vorgibt. Da nun aber \u201cWert\u201d inzwischen schon selbst eine Kategorie unserer derzeitigen Gesellschaft ist (was zugegeben geschickt ist, denn damit wird der Inhalt durch die Form gesch\u00fctzt), die mit der Assoziation von Gut und B\u00f6se verkn\u00fcpft ist, wird es immens schwer, Werte wertfrei zu betrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Darum n\u00e4here ich mich diesem Feld \u2013 Strukturbedingt \u2013 vom Bereich der Kategorien her. Ich verstehe diesen Begriff hier so, dass eine Kategorie die Basis, das Ger\u00fcst ist, das durch seine Strukturvorgabe bestimmt, wie die mit einer Gesellschaft verkn\u00fcpften Wertma\u00dfst\u00e4be aussehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Kategorien sind sozusagen die \u00dcbereinkunft \u00fcber die \u201cForm\u201d des Ma\u00dfes \u2013 der Urmeter, ohne den davon abgeleitete relative Angaben wie \u201cgro\u00df\u201d oder \u201cklein\u201d im Wortsinne \u201cwertlos\u201d blieben. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Kategoriensystem sieht das so aus, dass ich ohne eine Kategorie \u201cGut\u201d bzw. \u201cB\u00f6se\u201d Dinge die jemand tut nicht bewerten kann und ohne diesen Wert kann ich damit keine Reaktion des Umfeldes (im Kategoriesystem unserer Betrachtung: Sanktionen, Strafe, Belohnung) ableiten. Ein mir bekanntes Wertesystem \u00fcberrascht mich also im besten Falle nicht sondern bietet mir Handlungssicherheit und Berechenbarkeit z.B. von Konsequenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Betrachtung des aktuellen, internalisierten, Kategoriensystems soll hier auch dabei helfen, eine freie Wahl m\u00f6glich zu haben: wenn ich nicht wei\u00df wo ich bin kann ich auch keine Richtungsbestimmung und \u2013\u00e4nderung vornehmen, geschweige mich bewegen \u2013 oder in freier Entscheidung auch stehen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Schuld nun ist ein Kategorienkomplex, der wie kein anderer in unserer heutigen Gesellschaft, und damit auch in uns, in internalisierter Form, verwurzelt ist und vielf\u00e4ltige Handlungsmuster und Denkschablonen vorgibt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dumm nur, dass dieser Komplex zu den Kontrollinstanzen und nicht etwa zu Problem- geschweige denn Konfliktl\u00f6sungsmustern z\u00e4hlt. Das System der Schuld in der heutigen Form dient einzig dazu, zu verhindern. <\/p>\n\n\n\n<p>Es verhindert Selbstreflexion. Es verhindert L\u00f6sungen. Es verhindert bewusstes Denken. Es h\u00e4lt klein und dumm. Es h\u00e4lt unter Kontrolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage<em> \u201cwer ist daran schuld\u201d <\/em>hat noch nie zu L\u00f6sungen gef\u00fchrt, nur solche aufgehalten, denn an konstruktive Strategien kann man sich innerhalb dieses Kategoriensystems erst setzen, wenn die sogenannte Schuldfrage gekl\u00e4rt ist. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Verflixt dabei ist auch, dass, da es sich um ein Handlungsmuster handelt, diese Schuldfrage eng mit Strategien der Verantwortungsverdr\u00e4ngung verkn\u00fcpft ist: <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Schuld ist man niemals selbst. Immer andere, oder, wenn man sonst nichts findet, die omin\u00f6sen \u201cUmst\u00e4nde\u201d, die \u201cSituation\u201d (oder das Wetter, schwarzmagische Angriffe, die Christen, die Erziehung, die Gesellschaft) \u2013 sogar das System \u201cSchuld\u201d selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist das sch\u00f6ne und verf\u00fchrerische an diesem System: bei geschickter Anwendung verspricht es dem Benutzer v\u00f6llige Handlungsfreiheit, selbst entgegen g\u00e4ngiger Werte und ethischer Vorstellungen, bei gleichzeitiger Unabh\u00e4ngigkeit gegen\u00fcber jeglicher pers\u00f6nlicher Verantwortung. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein paradiesischer Zustand. Die Unschuld, bevor diese dumme Geschichte mit dem Baum der Erkenntnis passierte. Der Preis ist der Lohn: ich gebe meine Eigenverantwortung ab.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Kommen wir nun zu den Nachteilen dieses Systems \u2013 es gibt da n\u00e4mlich dummerweise ein paar.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erinnerung: Dieses System dient mitnichten als Probleml\u00f6sungsstrategie oder Erkenntnisweg \u2013 im Gegenteil: das Versprechen, sich in einen paradiesischen Unschuldszustand zu begeben hat nur einen Zweck: Kontrolle \u00fcber die Person, die diesen Zustand erreichen m\u00f6chte. <\/p>\n\n\n\n<p>Jemand, der immer jemanden oder etwas findet, das \u201cschuld\u201d ist an den Dingen, die eigentlich in dessen Verantwortung stehen, muss nicht mehr reflektieren. Nicht mehr lernen. <\/p>\n\n\n\n<p>Fehler, an denen andere oder \u201cdie Umst\u00e4nde\u201d schuld sind, dienen somit nicht l\u00e4nger zur Reflexion, die solche Fehler in Erfahrungen umzuwandeln im Stande w\u00e4re. <\/p>\n\n\n\n<p>Dummerweise haben es \u201cungel\u00f6ste\u201d Fehler so an sich, dass man sie wiederholt, und jedes Mal ein wenig heftiger \u2013 und man hat nunmehr zwei M\u00f6glichkeiten, jedes mal, wenn man diesen Fehler begeht \u2013 nat\u00fcrlich mit der Fehlergr\u00f6\u00dfe entsprechender Heftigkeit, vor allem, wenn es sich um Wiederholungen handelt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Begreifen, welche Ursache der Fehler tats\u00e4chlich hatte und damit f\u00fcr eine Handlungsalternative sorgen<\/em> \u2013 mit dem Risiko, dass auch diese Alternative ein Fehlerrisiko, das man noch nicht kennt, verbirgt. Das nennt man dann Verantwortung \u00fcbernehmen.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Einen Schuldigen suchen, mit dem beruhigenden Gef\u00fchl, sich nicht auf Unbekanntes einlassen zu m\u00fcssen<\/em> und gewohnte Pfade nicht zu verlassen \u2013 Unbekannt bedeutet immer Risiko und gewohnte Handlungsmuster bieten Sicherheit.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens: begreift man diese Reaktion auf einen Fehler selbst als einen Fehler, dann gilt die Sache mit der Wiederholung, dem Steigern, dem Verdr\u00e4ngen und wieder steigern und noch anstrengender Verdr\u00e4ngen hier nat\u00fcrlich auch\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Nun erz\u00e4hle ich die ganze Zeit, dass diese zweite Reaktionsm\u00f6glichkeit keine L\u00f6sungsstrategie ist. Das will ich nun auch noch kurz belegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem, die Schuldfrage aufzustellen liegt n\u00e4mlich darin, dass man<em> nicht nur mit dem Finger von sich weg sondern auch noch woanders hin zeigen muss:<\/em> ein Schuldiger au\u00dferhalb der eigenen Person muss her. Und das bedeutet immer eines: die eigene Scham, die eigene Verletzung, die man sich beigebracht hat, die irgendwo doch im Hinterkopf nagende Erkenntnis, das so gern \u201cschlechtes Gewissen\u201d genannt wird, muss woanders hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet: <em>ich muss, um unschuldig sein zu k\u00f6nnen, die Verletzung jemandem anderen beibringen.<\/em> Jemandem Schuld einreden. Jemandes Gewissen ansprechen, auf dass dieser sich schuldig f\u00fchlt, die Schuld \u00fcbernimmt, sich sch\u00e4mt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wozu gibt es Freunde \u2013 oder man macht sich halt schnell mal einen Feind, dann helfen einem Freunde sogar noch dabei, diese Mechanismen umzusetzen, denn die wollen ja auch nicht schuld sein, und wenn nur daran, dass sich ein Freund schlecht f\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Natur der Schuld eine Internalisierung ist, ist sie immer etwas h\u00f6chst pers\u00f6nliches. L\u00f6sungen, Ausgleiche, Korrekturen betreffen aber nun mal immer Dinge, Sachen, Umst\u00e4nde \u2013 Schuld auf einer sachlichen Ebene gibt es deshalb nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Schuldfrage dennoch stellen zu k\u00f6nnen, muss deshalb jegliche Sachform vermieden werden und die Dinge, der Fehler, das Problem auf eine pers\u00f6nliche Ebene gebracht werden \u2013 nur dort kann man die Sache verdr\u00e4ngen und die Schuld zuweisen. Dann ist das Ganze eben ein \u201cpers\u00f6nlicher Streit\u201d oder \u201cBeleidigungen\u201d oder \u00e4hnliches \u2013 und das Problem der Verantwortung f\u00fcr eine Sache ist gel\u00f6st \u2013 keine Sache, keine Verantwortung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gesellschaft, die auf einen solchen Mechanismus aufbaut l\u00f6st freilich keine Probleme mehr, keine Aufgaben \u2013 denn die Aufgabe ist gel\u00f6st: es ist ein Schuldiger gefunden, mehr braucht es nicht. Keine Alternativen. Kein Lernen. Kein Denken. Kein Hinterfragen der Normen. Die Eckwerte der Gesellschaft in Form seiner Normen und Werte sind absolut sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Und zu mehr ist dieser Kategorienkomplex auch gar nicht gedacht: er dient zur Sicherung der Normen und Regeln. Deshalb ist die Folge der Schuldfrage auch niemals eine Probleml\u00f6sung oder ein Ausgleich sondern immer eine einseitige Sanktion, eine Strafe \u2013 eben das klassische Mittel, eine Norm durchzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da hat sie sich verraten, die Schuld.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst Schuld.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gut dieses System funktioniert kann man m\u00fchelos um sich herum feststellen, sei es in der Politik, die sich seit Jahren mit Hilfe der Schuldfrage um s\u00e4mtliche Probleme bzw. deren L\u00f6sungen zu dr\u00fccken vermag, \u00fcber die Wirtschaft, die mit Hilfe dieses Systems sich nach und nach jeglicher Verantwortung gegen\u00fcber Arbeitern, Angestellten, Volkswirtschaft usw. entledigen, dem normalen B\u00fcrger, der sich so unter dem Vorwand falsch verstandener \u201cEigenverantwortung\u201d von jeglichem Solidarit\u00e4tsgef\u00fchl befreien kann bis hin zu den Kindern, die schon fr\u00fch lernen, dass \u201caber doch der andere das-und-das (auch) gemacht\u201d habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer anf\u00e4ngt, darauf zu achten ob und wo die Schuldfrage gestellt wird feststellen, dass dies allgegenw\u00e4rtig ist, im Privatleben, auf der Arbeit, die Zeitungen und Nachrichten, die voll davon sind, Kinder, Eltern, Oma, Opa \u2013 alle weisen Schuld woanders hin zu und von sich weg und winden und drehen sich, nur um keine Verantwortung \u00fcbernehmen zu m\u00fcssen \u2013 und um niemals zu wissen, was Freiheit ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein m\u00e4chtiges Instrument unserer westlichen Zivilisation. Man k\u00f6nnte meinen man m\u00fcsse ein \u00dcbermensch sein, um sich gegen so was behaupten zu k\u00f6nnen. Bis man es mal tut. Und pl\u00f6tzlich wird der Riese zum Zwerg.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss noch ein paar S\u00e4tze, wahllos hingerotzt \u2013 vielleicht ertappt man sich selbst mal bei der Verwendung eines solchen Fragmentes. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ja, sollte man sich einmal einfach fragen, ob man den Satz wirklich zu Ende sprechen will, den man da angefangen hat, reflektieren, ob man tats\u00e4chlich von Verantwortung spricht oder gerade in die Schuldfalle getappt ist. Internalisierung funktioniert nur solange, solange man sich der Natur der Norm nicht bewusst ist \u2013 bzw. nicht bewusst ist, dass sein Handeln nicht auf freiem Willen sondern auf dem Handlungsmuster einer Norm beruht.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Freiheit bedeutet, sich der Natur einer Norm bewusst zu sein, und sich bewusst daf\u00fcr oder f\u00fcr eine Alternative zu entscheiden<\/em> (einfach \u201cdagegen\u201d reicht da n\u00e4mlich nicht, um vom Kategoriensystem unabh\u00e4ngig zu sein) \u2013 jedes Mal aufs neue. In eigener Verantwortung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDa bin ich nicht schuld \u2026\u201d<br \/>\u201cDa ist [name oder umstand einsetzen] schuld!\u201d<br \/>\u201cDas ist dumm gelaufen, aber das war\u2026\u201d<br \/>\u201cDa kann ich nichts daf\u00fcr, das ist \u2026\u201d<br \/>\u201cAber der [name oder umstand einsetzen] hat\u2026\u201d<br \/>\u201cOK, ich hab einen Fehler gemacht, aber eigentlich\u2026\u201d<br \/>\u201cIch wollte eigentlich \u2026\u201d<br \/>\u201cAber ich meinte es doch gut\u2026\u201d<br \/>\u201cWenn [name oder umstand einsetzen] nicht w\u00e4re, dann\u2026\u201d<br \/>usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wer mir jetzt kommt mit \u201cWusste ichs doch: die Christen sind schuld, dass ich so bl\u00f6de Handlungsmechanismen habe\u201d sollte sich den Artikel ganz entspannt nochmal von vorn durchlesen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Text schrob ich 2003, <a href=\"https:\/\/nornirsaett.de\/norm-schuld-die-rueckkehr-ins-paradies\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/nornirsaett.de\/norm-schuld-die-rueckkehr-ins-paradies\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wiederver\u00f6ffentlicht 2008<\/a>, nachdem das alte Blog mal kaputt gegangen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schuld f. 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