{"id":245,"date":"2008-12-09T09:28:44","date_gmt":"2008-12-09T08:28:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.svenscholz.de\/?p=245"},"modified":"2008-12-18T23:31:12","modified_gmt":"2008-12-18T22:31:12","slug":"foto-im-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/foto-im-raum\/","title":{"rendered":"Foto im Raum"},"content":{"rendered":"<p>Der Herr Redunzl <a href=\"http:\/\/www.kopfhoch-studio.de\/blog\/3345\" target=\"_blank\">hat ein St\u00f6ckchen geworfen<\/a>, das ich zur Abwechslung sehr gerne annehme, weil es weit weg von den \u00fcblichen platten &#8222;Fu\u00dfpilz oder Nagelbettentz\u00fcndung&#8220; &#8211; Allerweltsfragen ist sondern richtig interessant werden kann (was die bisherigen Beitr\u00e4ge dazu auch belegen). (Nachtrag: das St\u00f6ckchen kommt wohl urspr\u00fcnglich <a href=\"http:\/\/ralph-segert.de\/bilder-und-geschichten\/\" target=\"_blank\">von hier<\/a>)<\/p>\n<p>Es fragt nach einem &#8222;Foto im Raum&#8220; und der &#8222;Geschichte&#8220; dazu, wobei ich &#8222;Raum&#8220; mal eben auch frei mit &#8222;Zeit&#8220; interpretiere und deshalb ein Foto gew\u00e4hlt habe, das wohl einen der gr\u00f6\u00dften Einfl\u00fcsse zeigt, die ich in meinem Leben so mitbekam. Es ist ein Foto der Band &#8222;Sound Express&#8220;, in der mein Vater Schlagzeug spielte. Das Bild muss so irgendwann Anfang bis sp\u00e4testens Mitte der 70-er Jahre aufgenommen worden sein, ich glaube nicht, dass es von sp\u00e4ter als 1975 sein kann. <\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><a href=\"http:\/\/www.ipernity.com\/doc\/sven\/1294181\" style=\"border:0;margin-left:-5px;\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/3\/41\/81\/1294181.b3df0133.500.jpg\" width=\"500\" height=\"277\" alt=\"Sound Express\" border=\"0\"\/><\/a><\/p>\n<p>Auf dem Foto ist mein Vater wohl etwa zehn Jahre j\u00fcnger als ich es heute bin, und auch das ist ein ganz seltsames Gef\u00fchl, da V\u00e4ter ja gef\u00fchlt freilich niemals j\u00fcnger als man selbst sind, das geht ja garnicht, entsprechend seltsam ist es, wenn ich versuche,  mir das Foto &#8222;nur&#8220; als ein Foto von rund 30-j\u00e4hrigen Musikern anzusehen, denn in dieser Rolle sehe (und f\u00fchle) ich etwas so v\u00f6llig anderes als wenn ich mir das Bild im Bewusstsein, &#8222;ein Foto mit meinem Vater drauf, von fr\u00fcher&#8220; anschaue &#8211; das ist ein richtig seltsames Ph\u00e4nomen, leicht verwirrend, aber auch faszinierend: denn ich merke, dass nicht die Rolle des Betrachteten wechselt sondern meine: einmal schaut ein 40-j\u00e4hriger Schlagzeuger hin, das andere mal ein 7-j\u00e4hriger kleiner Junge. Und obwohl der Gegenstand sich nicht ver\u00e4ndert unterscheiden sich die beiden Wahrnehmungen in einer fast atemberaubenden Art und Weise. <\/p>\n<p>Aber ich wollte ja eigentlich was zu diesem Bild und dem Einfluss, f\u00fcr das es steht erz\u00e4hlen. <!--more--><\/p>\n<p>Ich habe als Kind verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig von dieser Seite meines Vaters mitbekommen. Jedenfalls, wenn ich mir bewusst mache, wie oft er zum &#8222;Musik machen&#8220; weg war, egal ob Probe oder Gig. Und wenn ich mir bewusst mache, welchen Stellenwert das f\u00fcr ihn gehabt haben muss, gerade in der Zeit, in der dieses Foto entstand, denn den Erfolg, den er mit dieser Formation hatte muss man wohl als einen H\u00f6hepunkt seiner Musiker&#8220;karriere&#8220; anerkennen, zumindest danach, auch durch Umz\u00fcge in andere Gegenden und beruflich andere Einbindungen, war seine Musik zwar immer noch da, aber doch eindeutig &#8222;nur Hobby&#8220;. <\/p>\n<p>Hobby war&#8217;s vorher auch, nat\u00fcrlich, aber auch, wenn &#8222;Profimusiker&#8220; vielleicht nie &#8211; zumindest nie so, dass ich&#8217;s mitbekommen h\u00e4tte &#8211; Ambition war, war &#8222;Sound Express&#8220; doch schon weit \u00fcber &#8222;Hobby&#8220; hinausgehend, in der Gegend Schweinfurt bis weit in die Rh\u00f6n hinein gab es wohl niemanden, der die nicht kannte und wenn man am Ende mit damaligen Show- und Schlagergr\u00f6\u00dfen auf derselben B\u00fchne steht ist das sp\u00e4testens nicht mehr irgendeine Garagenband, die mal aus Spa\u00df hier und da ein bissl L\u00e4rm macht.<\/p>\n<p>Gerade wegen dieser Intensit\u00e4t wundert es mich im Nachhinein, dass es nicht wirklich viele Gelegenheiten gab, diese Seite meines Vaters wahrzunehmen. Gut, es ist wohl erst ab einem gewissen Alter \u00fcberhaupt &#8222;sinnvoll&#8220;, ein Blag mal mit zu einem Auftritt mitzunehmen, aber es ist wirklich so: ich glaube nicht, dass ich so viel v\u00f6llig vergessen haben kann, deshalb denke ich, damals war ich wirklich vielleicht grade mal 4-6 mal &#8222;zu Besuch&#8220; im Proberaum, h\u00f6chstens 3-4 mal vor einem Gig quasi &#8222;backstage&#8220; bzw. beim Aufbau dabei und wirklich live spielen gesehen habe ich &#8222;Sound Express&#8220; auch nicht \u00f6fters. Also in der Zeit zwischen irgendwo 1972 bis 1977. Dass diese wenigen Gelegenheiten dennoch auch pr\u00e4gend gewesen sein m\u00fcssen beweist mir allerdings z.B., dass ich zu einem v\u00f6llig verschwommenen Proberaum-Bild im Kopf einen kompletten Geruch in der Nase habe, Holz, Stoff, Plastik, Elektrik, ein sehr typischer Geruch, an den ich mich deutlicher erinnere als an etwas optisches und den ich, wenn ich sowas \u00e4hnliches heute rieche, sofort wieder mit diesem Raum assoziiere und nicht etwa mit einem &#8222;meiner&#8220; Prober\u00e4ume, obwohl die naturgem\u00e4\u00df nicht viel anders rochen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es auch so \u00fcberhaupt kein Problem f\u00fcr mich, diesen &#8222;Rollentausch&#8220; beim Betrachten von Bandfotos aus dieser Zeit zu vollziehen, weil ich &#8222;live&#8220; solche Bilder ja kaum in der Erinnerung habe, auch mangels Masse, entsprechend einfach ist es, den Standpunkt zu \u00e4ndern: ich f\u00fchle mich besser und n\u00e4her in die Situation hinein, die das Foto zeigt, n\u00e4mlich, auf einer B\u00fchne sein und dort Musik zu machen, als in die des konkreten (kindlichen) Zuschauers speziell dieser abgebildeten Gruppe &#8211; und da die Rolle &#8222;Vater&#8220; so wenig mit der Rolle &#8222;Musiker&#8220; verkn\u00fcpft wurde f\u00e4llt erstere Rolle bei der Betrachtung auch eher d\u00fcnn aus: <\/p>\n<p>Witzig: die gef\u00fchlte N\u00e4he zu diesem Schlagzeuger auf dem Foto resultiert weit mehr daraus, dass <a href=\"http:\/\/www.singvoegel.com\" target=\"_blank\">ich selber Schlagzeug spiele<\/a> und mich in die Situation dort hineinf\u00fchlen kann als darin, dass das da mein Vater ist, der hinter diesem Schlagzeug sitzt. Ich denke, das ist wohl das, was dieses Foto f\u00fcr mich so faszinierend macht: ich f\u00fchle mich der Person dort n\u00e4her, weil ich sie als Person sehen kann, quasi auf gleicher Augenh\u00f6he, als Mensch. Die Rolle &#8222;Vater&#8220;, die so Mensch mit definierter Rolle  auf &#8222;normalen&#8220; Familienfotos naturgem\u00e4\u00df so stark einnimmt, dass es schwierig ist, etwas anderes als diese Rolle zu &#8222;sp\u00fcren&#8220;, ist auf diesem Foto so weit weg, dass sie kaum die Wahrnehmung beeinflusst. Es ist fast ein Paradox: auf diesem Foto f\u00fchle ich eine ganz andere, ungewohnte, aber wahnsinnig faszinierende Form von N\u00e4he zu meinem Vater wie kaum sonst, gerade weil ich dort nicht &#8222;den Vater&#8220; sehe bzw. dieser Aspekt weitgehend ausgeblendet ist.<\/p>\n<p>Ich schweife schon wieder. Aber ich glaube, das ist auch ein bissl Sinn dieses St\u00f6ckchens, darum erlaube ich mir das mal.<\/p>\n<p>Dass diese &#8222;Identit\u00e4t&#8220; meines Vaters &#8211; Schlagzeuger, Musiker &#8211;  wohl auch, weil ich da ein bisschen au\u00dfen vor blieb, doch einen viel gr\u00f6\u00dferen Einfluss auf mich hatte als ich lange Zeit glaubte, habe ich noch nicht lange begriffen, das ist mir erst seit ein paar Jahren so richtig klar geworden. <\/p>\n<p>Als ich anfing, Schlagzeug zu spielen, so mit 15-16 rum muss das gewesen sein, ich kann das garnicht mehr genau sagen, weil es sich irgendwie &#8222;ergab&#8220; und einschlich, ich erinnere mich nicht an einen bewussten Moment der Entscheidung, sah ich mich musikalisch an einem v\u00f6llig anderen Platz, es war quasi &#8222;Zufall&#8220;, dass ich auch, wie mein Vater, Schlagzeug spielte, denn das, was ich spielte war nat\u00fcrlich etwas v\u00f6llig anderes als das, was mein Vater mit seinem Schlagzeug machte: Ich spielte fast ausschlie\u00dflich eigene Songs, ich wollte nicht &#8222;nachspielen&#8220;, ich hatte im Kopf eine strikte Trennung zwischen &#8222;Musiker, die eigene Musik machten&#8220; und &#8222;Instrumentenspieler, die Musik nachspielten&#8220;. Nat\u00fcrlich sah ich mich der ersteren Fraktion zugeh\u00f6rig und empfand nicht allzuviel Achtung f\u00fcr die zweitere. <\/p>\n<p>Entsprechend habe ich auch nie Schlagzeug &#8222;gelernt&#8220; im handwerklichen Sinne, ich hatte nie Unterricht und ich habe nie gelernt wie man namentlich benannte Sachen spielt, wie &#8222;Swing&#8220;, &#8222;Shuffle&#8220;, &#8222;Reggea&#8220;, &#8222;Backbeat&#8220;, &#8222;Walzer&#8220;, usw. usf., diese Begriffe waren was f\u00fcr Begleitautomaten, das hatte doch nichts mit musikalischem Drumming zu tun.<\/p>\n<p>Bl\u00f6dsinn, freilich, und nat\u00fcrlich habe ich all diese Sachen auch gespielt, ohne zu wissen, dass sie so oder so hei\u00dfen. Und ich konnte sie spielen, ohne zu wissen wie sie hei\u00dfen, weil ich sie f\u00fchlen konnte. Warum? Weil ich mit diesen Sachen aufgewachsen bin, weil ich quasi eine Rhythmus-Pr\u00e4gung bekommen habe von Babyalter an, der ich mich nicht entziehen kann und konnte und die ich nicht abschalten kann. Es waren nicht die konkreten Gigs, die mein Vater spielte oder das st\u00e4ndige \u00dcben im Proberaum, denn diese Sachen fanden weitgehend ohne mich statt.<\/p>\n<p>Es war das  Zusammensein mit einem Schlagzeuger, und zwar mit einem verdammt guten: einem, der seit Jahren auf B\u00fchnen stand. Der eine Bandbreite vom schmalzigsten Pop-Schlager bis zum vertracktesten Rock spielte, weil nunmal alles zwischen Gitte und The Who in den Charts vertreten war und von einer Coverband dann auch freilich abgedeckt zu werden hatte. Einer, der seine Finger nicht still halten konnte und vor sich hin trommelte wo immer er konnte, ob im Auto auf dem Lenkrad, auf dem Esstisch, egal wo und mir damit die Grundrhythmen von klein auf und \u00fcber Jahre so intensiv einpr\u00e4gte, dass ich, wenn ich dr\u00fcber nachdenke, nicht einen Moment in meinem Leben w\u00fcsste, in dem ich nicht irgendeinen Rhythmus im Kopf laufen h\u00e4tte. Ich wei\u00df quasi immer, wo &#8222;die eins&#8220; ist, mir dreht es den Magen um, wenn Dinge nicht &#8222;in time&#8220; kommen, ich sp\u00fcre, ob ein &#8222;Einsatz&#8220; (egal ob wirklich musikalisch oder irgendwas anderes, und wenn es das Zuschlagen einer Autot\u00fcr ist) &#8222;passt&#8220; oder zum Grundbeat verschoben ist, ohne das Z\u00e4hlen zu m\u00fcssen, das ist bei mir so in Fleisch und Blut, so tief einprogrammiert, dass mir das bis vor kurzem nicht einmal auffiel, weil es einfach so &#8222;normal&#8220; und selbstverst\u00e4ndlich ist &#8211; ich muss ja auch nicht dran denken, ein- und auszuatmen, ja, damit ist das wohl vergleichbar.<\/p>\n<p>Es war das Aufwachsen mit einem Musiker, der sich f\u00fcr Musik interessierte. Und zwar f\u00fcr jede, nicht nur f\u00fcr eine Sparte, einen Trend oder eine Stilrichtung. Hitparade, Ilja Richters &#8222;Disco&#8220;, Beat-Club, Musikladen und all diese Musiksendungen waren Pflichtprogramm, egal, welche Folge in den letzten Jahren in irgendeinem \u00f6ffentlich-rechtlichen Spartenkanal jemals wiederholt wurde, ich wei\u00df, ich habe das &#8222;Original&#8220; gesehen, es ist stets ein D\u00c3\u00a9j\u00c3\u00a0-vu. Dieser Musiker lehrte mich, Songs &#8222;zu h\u00f6ren&#8220;, ihre Gemeinsamkeiten, ihre Unterschiede, ihre Einzelelemente und was aus diesen ein Ergebnis macht, das mehr als nur Summe seiner Teile ist. <\/p>\n<p>Er lehrte mich &#8222;Interdisziplinarit\u00e4t&#8220;, weil alles seine Berechtigung hatte und seine interessanten Punkte, egal ob seichtester Pop oder harter Rock, ob Oldies oder aktuellste moderne Trends, er ging das ohne jegliches Vorurteil an. Ich habe das vielleicht damals nicht verstanden, sp\u00e4ter sogar abgelehnt, aber was man bewusst so denkt und was man tut, weil man entsprechend gepr\u00e4gt ist ist (hier zur Abwechslung mal zum Gl\u00fcck) ja bekanntlich etwas v\u00f6llig anderes.<\/p>\n<p>Und so hat mir dieser Schlagzeuger, den ich &#8211; nat\u00fcrlich nur aus musikalischer Sicht! &#8211;  in jugendlicher Arroganz so wenig zu sch\u00e4tzen wusste, alles \u00fcber Musik beigebracht, was ich heute wei\u00df und umsetze: <\/p>\n<p>Dass ein Schlagzeug einen Song spielt und nicht nur einen Begleitrhythmus beisteuert. <\/p>\n<p>Dass man einen Song nur spielen kann, wenn man \u00fcber eine Bandbreite verf\u00fcgt, die in alle Richtungen offen bleibt. <\/p>\n<p>Dass Groove ist, was dem Publikum den Puls ver\u00e4ndert. <\/p>\n<p>Dass Stile dazu da sind, Horizonte zu erweitern und nicht Grenzen zu setzen, und damit f\u00fcr genau das, den Groove, genutzt zu werden, und wenn dazu ein Stilmix oder ein v\u00f6lliger Crossover n\u00f6tig ist, um eine Komposition zu einem richtigen Song zu machen, am Ende z\u00e4hlt der Song und dass er etwas mit dem Zuh\u00f6rer macht.<\/p>\n<p>Und deshalb schaue ich mir immer wieder gern speziell auch dieses Foto meines Vaters an.<\/p>\n<p>So, und weil das ein sch\u00f6nes St\u00f6ckchen ist, um das es schade w\u00e4re, wenn es einfach vertrocknen w\u00fcrde, weil es niemand aufhebt, gebe ich es diesmal entgegen meiner \u00fcblichen Gewohnheit weiter. Und zwar an <a href=\"http:\/\/www.troubadoura.de\/\" target=\"_blank\">Karan<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.toomuchcookies.net\/\" target=\"_blank\">Omar<\/a>, <a href=\"http:\/\/gedankenzoo.serotonic.de\/\" target=\"_blank\">Serotonic<\/a>, meinem <a href=\"http:\/\/www.slidetone.net\/\" target=\"_blank\">Namensvetter von der Melodie-Fraktion<\/a>,  und den <a href=\"http:\/\/blog.pantoffelpunk.de\/\" target=\"_blank\">Herrn Punk<\/a>. Und freilich an jeden anderen auch, der die Idee toll findet und ein Foto hat, \u00fcber das er ein bisschen erz\u00e4hlen kann und will.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Herr Redunzl hat ein St\u00f6ckchen geworfen, das ich zur Abwechslung sehr gerne annehme, weil es weit weg von den \u00fcblichen platten &#8222;Fu\u00dfpilz oder Nagelbettentz\u00fcndung&#8220; &#8211; Allerweltsfragen ist sondern richtig interessant werden kann (was die bisherigen Beitr\u00e4ge dazu auch belegen). 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