{"id":681,"date":"2013-09-13T14:42:35","date_gmt":"2013-09-13T13:42:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.svenscholz.de\/?p=681"},"modified":"2013-09-13T19:16:17","modified_gmt":"2013-09-13T18:16:17","slug":"ich-habe-die-wahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/ich-habe-die-wahl\/","title":{"rendered":"Ich habe die Wahl"},"content":{"rendered":"<p>Leute erz\u00e4hlen mir, sie w\u00fcssten nicht, was sie w\u00e4hlen sollen, weil die Unterschiede speziell zwischen den sogenannten &#8222;etablierten&#8220; Parteien nur noch kaum wahrnehmbare Nuancen seien. Dann lese ich hier und da, dass Leute ihre Wahlentscheidung tats\u00e4chlich an solchen Nuancen festmachen: 99% eines Programmes wird ignoriert, man h\u00e4ngt sich an einem kleinen Punkt auf und bl\u00e4st ihn bis zu einem &#8222;unw\u00e4hlbar&#8220; auf. Manchmal nicht einmal an einen Punkt im Wahlprogramm selbst sondern eine \u00c4u\u00dferung irgendeiner Einzelperson, die zuf\u00e4llig einen Mitgliedsausweis irgendeiner Partei hat.<\/p>\n<p>Selten, so scheint es, war es schwieriger, aus einem Wust von Klein- und Kleinstinformationen und minimalen Unterschieden eine Entscheidung zu treffen, wen oder was man unterst\u00fctzen oder ablehnen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Wenn angesichts eines Haufens echter Probleme, Herausforderungen und Entscheidungen f\u00fcr eine Gesellschaft, in der wir in Zukunft gern leben w\u00fcrden, Stinkefinger, Halsketten, &#8222;Veggie-Days&#8220; und Frisuren von den Medien zu Wahlkampfthemen gehypet werden, w\u00e4hrend die wirklichen Probleme <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CO8NUYaqBV8\" target=\"_blank\">Intransparenz<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ukSIam1-z-Q\" target=\"_blank\">Lobbyismus<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=j3WXVhPkfGw\" target=\"_blank\">Korruption<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iHlzsURb0WI\" target=\"_blank\">\u00dcberwachungsstaat<\/a>, Sozialabbau und Verarmung breiter Bev\u00f6lkerungsschichten, <a href=\"http:\/\/www.foes.de\/pdf\/2012-08-Was_Strom_wirklich_kostet_kurz.pdf\" target=\"_blank\">Energiewende<\/a>, Entdemokratisierung mit Hilfe der &#8222;Eurokrise&#8220;, Kriege und deren humanit\u00e4re Herausforderungen, in den Medien als Wahlkampfthemen entweder gar nicht auftauchen oder nur am Rande und manche Themen inzwischen fast nur noch in den Feuilletons behandelt werden, weil offenbar das der letzte Ort ist, an dem sich Intellektuelle noch halbwegs unzensiert \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen, so dass dort an manchen Tagen das genaue Gegenteil von dem steht, was im Rest eines Blattes als Leitlinie zu finden ist (Bei der FAZ f\u00e4llt mir das regelm\u00e4\u00dfig auf. Offenbar denkt man sich in den Verlagen &#8222;das liest ja eh keiner&#8220; &#8211; oder es liest dort eh keiner), dann konstatiere ich auch ein Medienversagen, das umso schwerer wiegt, weil es ja genug Themen g\u00e4be. <!--more--><\/p>\n<p>Letztens fragte ein Tagesschau-Artikel, warum &#8222;die Piraten aus den Medien verschwunden seien?&#8220; &#8211; mal davon abgesehen, dass es nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dass eine solche Frage von Medienseite kommt, denn die sollten das ja am besten wissen, sind sie es doch, die selbst entscheiden, wor\u00fcber sie (nicht) berichten, denn an Input mangelt es ja nicht, w\u00e4re meine Antwort da drauf: Die Piraten machen keine Personality-Shows sondern benennen und behandeln Themen. Wenn die Medien die Themen nicht behandeln (<a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/ueberwachung195.html\" target=\"_blank\">Selbst wenn sie sich selbst sehr real bedroht f\u00fchlen sollten<\/a>), werden automatisch auch die, die sich mit diesen Themen befassen, ignoriert.<\/p>\n<p>Jedenfalls will ich mal hier beschreiben, wie ich das mache mit diesem &#8222;Entscheiden&#8220;, vielleicht ist das ja auch ein Modell f\u00fcr manche, die derzeit noch unsicher sind, nach welchen Kriterien sie ihre Wahlentscheidung treffen k\u00f6nnten. Klar, jeder, der mich kennt, wei\u00df, dass ich Piraten w\u00e4hlen werde, aber das Folgende hat damit nichts zu tun, au\u00dfer, freilich, dass <em>mich<\/em> diese Kriterien eben zu den Piraten f\u00fchrten, was aber keine Zwangsl\u00e4ufigkeit sein muss. <\/p>\n<p>Ich denke, je nach Gewichtung, Vertrauen darin, dass eine Partei das, was sie programmatisch vorhat, auch wirklich tut und nicht f\u00fcr eine Machtoption gleich wieder \u00fcber Bord wirft und speziell auch bez\u00fcglich der Erststimme, wen man im Wahlkreis als Kandidat_in hat, denn da z\u00e4hlt f\u00fcr mich tats\u00e4chlich eher die Person als die Parteizugeh\u00f6rigkeit, kann da jede(r) auch auf ein anderes Ergebnis kommen.<\/p>\n<p>Bevor ich entscheide, wen ich w\u00e4hlen kann \u00fcberlege ich mir, welche Kriterien eine Wahl wirklich ausschlie\u00dfen. Und zwar zun\u00e4chst so grunds\u00e4tzlich wie m\u00f6glich, denn warum sollte ich mir noch Gedanken um kleine Details und Partikularinteressen machen, wenn sich herausstellt, dass sich eine Wahlalternative schon global f\u00fcr mich disqualifiziert hat?<\/p>\n<p>Ich gleiche also Worte (Programm) und Taten (Gesetzgebung, offizielle Verlautbarungen, parlamentarische und au\u00dferparlamentarische Antr\u00e4ge, etc.) als erstes einmal mit den Werten ab, die ich als nicht verhandelbare Grundlage f\u00fcr einen freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat ansehe und deshalb mein erster &#8222;Wahlpr\u00fcfstein&#8220; sind: den Menschenrechten, wie sie in der <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte<\/a> formuliert sind, von diesem Staat hier anerkannt wurden und zum gr\u00f6\u00dften Teil auch in die Verfassung\/das Grundgesetz dieses Staates Eingang gefunden haben, auf deren Schutz und Verteidigung Amtstr\u00e4ger dieses Staates einen Eid ablegen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/fjagWFEmnpg\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<p>OK, fangen wir an, Priorisierung subjektiv nach meiner pers\u00f6nlichen Gewichtung:<\/p>\n<p><strong>Sozialsystem<\/strong><\/p>\n<p>Ein f\u00fcr mich unertr\u00e4glicher Zustand ist das Sozialsystem, wie es Anfang der 2000er Jahre nach neoliberaler Agenda umgebaut wurde und seither alles pervertiert, das ich im Gemeinschaftskundeunterricht meiner Schulzeit \u00fcber das, was ein &#8222;Sozialstaat&#8220; und &#8222;soziale Marktwirtschaft&#8220; sein wollte und sollte, gelernt habe. Und das Konzept &#8222;soziale Marktwirtschaft&#8220;, also ein Wirtschaftssystem, das der Politik die Aufgabe stellt, daf\u00fcr zu sorgen, dass (kapitalistische) Wirtschaft, die ihrer Natur gem\u00e4\u00df auf den Eigennutz zu achten hat, diesem Eigennutz Regeln und Grenzen zu setzen, die daf\u00fcr sorgen, dass dieser Eigennutz nicht das Gemeinwohl schm\u00e4lert. &#8222;Wirtschaftskonforme Demokratie&#8220;, die sich haupts\u00e4chlich um eben den Eigennutz der Wirtschaft k\u00fcmmert, um den diese sich ja auch schon k\u00fcmmert, ist deshalb IMO ein Widerspruch in sich.<\/p>\n<p>Aus dem B\u00fcrger, der einen rechtm\u00e4\u00dfigen Anspruch anmeldet, wurde \u00fcber die letzte 1-2 Jahrzehnte ein Bittsteller gemacht, der unter dem Generalverdacht &#8222;Sozialschmarotzer&#8220; gestellt seine komplette W\u00fcrde und Privatsph\u00e4re abzugeben hat und sich einem System der Willk\u00fcr, der Angst, der st\u00e4ndigen existenziellen Bedrohung und der Entmachtung zu unterwerfen hat.<\/p>\n<p>Ich kenne zu viele Menschen, die sich in diesem System befinden und darunter leiden. Ich kenne keinen Menschen, der dem kolportierten Bild des &#8222;Sozialschmarotzers&#8220; entspr\u00e4che. Selbst wenn es eine Hand voll solcher Leute gibt, kann es nicht sein, dass ein marginaler Prozentsatz von Menschen das Bild der \u00fcberwiegenden Mehrheit bestimmen und zur Rechtfertigung f\u00fcr einen Generalverdacht bzw. gar f\u00fcr die Behandlung aller Betroffenen, als geh\u00f6rten sie erwiesenerma\u00dfen zu dieser Ausnahmeerscheinung, herangezogen wird.<\/p>\n<p>Hier sehe ich nicht nur allgemein die Menschenw\u00fcrde (<a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.1<\/a>) verletzt, sondern auch den Grundsatz in <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.2<\/a>, dass niemandem aufgrund &#8222;[&#8230;] sozialer Herkunft, Verm\u00f6gen, Geburt oder sonstigem Stand [&#8230;]&#8220; irgendwelche Grundrechte verwehrt werden d\u00fcrfen. Die verwehrten Rechte sehe ich in <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.7<\/a>, wenn Menschen, die eindeutig Anspruchsberechtigt sind, seitens Politikern und Medien pauschal &#8222;Sozialschmarotzertum&#8220; unterstellt wird, <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.12<\/a>, wenn ich sehe, wie nackig man sich gegen\u00fcber dem Amt machen muss und wie die Betroffenen sich kontrollieren lassen m\u00fcssen, <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.22 und 25<\/a>, wenn Sanktionen Bez\u00fcge unter das Existenzminimum dr\u00fccken k\u00f6nnen, <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.23<\/a>, wenn Menschen zu 1-Euro-Jobs gezwungen werden und weil das gesamte System darauf ausgelegt ist, Leiharbeit und Billigl\u00f6hne durchzusetzen, die regul\u00e4re L\u00f6hne unterminieren und Arbeitspl\u00e4tze &#8222;schaffen&#8220;, die geringer entlohnt werden als vergleichbare &#8222;regul\u00e4re, und schlie\u00dflich <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art. 28<\/a>, denn die Umsetzung der Agenda 2010 nimmt Betroffenen ebenjene Rechte, so wie ich sie verstehe und deshalb grade auff\u00fchrte.<\/p>\n<p>Somit schlie\u00dft sich f\u00fcr mich jede Partei, die das von der Rot-Gr\u00fcnen Koalition mit der Agenda 2010 eingef\u00fchrte neue &#8222;Sozialsystem&#8220; nicht als Fehler ansehen sondern sogar, gern unter der Floskel &#8222;alternativlos&#8220;, verteidigen, schon mal aus. Und erst recht jede Partei, die diesen Umbau des ehemaligen Sozialstaates aktiv unterst\u00fctzt und in diesem Sinne weiter ausbauen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Dieses System ist n\u00e4mlich nicht &#8222;alternativlos&#8220;. Wer das behauptet, versteckt seinen politischen Willen hinter dieser Floskel. Es gibt hunderte Alternativmodelle. Und es gibt Parteien, die solche alternativen Modelle bevorzugen und damit zeigen, dass mit einem anderen politischen Willen es auch pl\u00f6tzlich doch Alternativen gibt. Das muss nicht ein &#8222;bedingungsloses Grundeinkommen&#8220; sein (das ich aus verschiedenen Gr\u00fcnden dennoch pr\u00e4feriere). Kann es eben aber auch sein. &#8222;Alternativlos&#8220; gibt es nicht, wer damit argumentiert beschreibt einen politischen Willen, den ich niemals w\u00e4hlen werde.<\/p>\n<p><strong>Gesundheit<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausgestaltung eines Gesundheitssystems ist eine Frage des politischen Willens. Wenn es eine Zwei &#8211; Nein, realistisch eine Drei-Klassen-Gesellschaft in Deutschland gibt, n\u00e4mlich &#8222;Nichtversichert&#8220;, &#8222;gesetzlich versichert&#8220; und &#8222;privat versichert&#8220;, und die Unterschiede zwischen den Behandlungsstandards, Wartezeiten, Methoden, Leistungen, einen gro\u00dfen Teil der Menschen in einem Land, das sich &#8222;reiche Industrienation&#8220; nennt, nicht nur teils unw\u00fcrdig behandelt sondern sogar den Zugang zu moderner medizinischer Versorgung direkt oder indirekt (durch entsprechende &#8222;Bezahlschranken&#8220; z.B.) verwehrt, dann ist das IMO nicht mit <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art. 25 <\/a>vereinbar, denn der angesprochene Lebensstandard ist nat\u00fcrlich der, der in einem Land als Minimum m\u00f6glich sein sollte, und dass f\u00fcr viele dieses Minimum unter den M\u00f6glichkeiten eines modernen reichen Landes liegt, zeigt auch hier kein &#8222;nicht k\u00f6nnen&#8220; sondern ein &#8222;nicht wollen&#8220;, denn auch hier gibt es andere, teils im Vergleich durchaus &#8222;\u00e4rmere&#8220;,\u00a0 L\u00e4nder, in denen das, was hier angeblich &#8222;nicht geht&#8220; sehr wohl geht.<\/p>\n<p>Wenn also ein reiches Land einen Teil seiner Bev\u00f6lkerung medizinisch unterversorgt und dagegen nicht nur nichts tut sondern das sogar im Laufe der Jahre verst\u00e4rkt, dann unterstelle ich Willen. Und ziehe auch hier meine Konsequenzen.<\/p>\n<p><strong>Anlasslose \u00dcberwachung bis hin zum \u00dcberwachungsstaat<\/strong><\/p>\n<p>Warum ich in der vollst\u00e4ndigen \u00dcberwachung aller B\u00fcrger ohne vorherigen konkreten Verdacht keine Lappalie sehe habe ich <a href=\"http:\/\/www.svenscholz.de\/index.php\/ueberlegungen-zum-ueberwachungsstaat\/\">hier in diesem Artikel ja schon ausf\u00fchrlich beschrieben<\/a>, weshalb ich hier dazu nicht mehr ins Detail gehe, der Artikel wird eh schon lang genug. Die Aufhebung fundamentaler rechtsstaatlicher Prinzipien verletzen jedenfalls in meinen Augen eindeutig die <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.11 (Unschuldsvermutung), Art.12 (Privatsph\u00e4re) und Art.10 (Transparente Verfahren)<\/a> und in Folge daraus werden auch die <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art. 5,6,7,8,9 und 10<\/a> ber\u00fchrt. Parteien, die Vorratsdatenspeicherung, das BDA-Gesetz und \u00e4hnliche Gesetze unterst\u00fctzen oder nicht verhindern, obwohl sie es k\u00f6nnten, fallen also unter dieses Ausschlusskriterium.<\/p>\n<p><strong>Was ist eine Familie?<\/strong><\/p>\n<p>In <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.16<\/a> wird &#8222;Familie&#8220; und Heirat thematisiert. Gerade in Verbindung mit anderen Artikeln sehe ich hier explizit <em>nicht<\/em>, dass mit Familie ausschlie\u00dflich &#8222;Mann und Frau&#8220; gemeint ist sondern eine solche auch Mann und Mann oder Frau und Frau sein kein. Ich sehe dort nicht einmal zwingend eine Zweierbeziehung &#8222;vorgeschrieben&#8220;. Was ich sehe ist, dass selbstgew\u00e4hlte formelle zwischenmenschliche Partnerschaftlichkeit jeglicher Art, solange sie auf allen Seiten freiwillig und gew\u00fcnscht ist, als &#8222;kleinstes&#8220; gesellschaftliches Element, das \u00fcber das einzelne Individuum hinausgeht, gesch\u00fctzt wird und anzuerkennen ist. Somit ist f\u00fcr mich die Haltung der Parteien zu &#8222;Homoehe&#8220;, und in Folge daraus auch Adoptionsrechte, Erziehungsrechte etc. pp., denn wenn zwischenmenschliche Partnerschaften als solche anerkannt und gegen\u00fcber Staat und Beh\u00f6rden sogar auf menschenrechtlicher Ebene sch\u00fctzenswert sind, kann es nicht Partnerschaften erster und zweiter Klasse geben (vgl. <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art.2<\/a>, der unterschiedliche Behandlungen oder Privilegierungen gegen\u00fcber anderen Menschen aus welchen Gr\u00fcnden auch immer ausschlie\u00dft und so alle Menschen gegen\u00fcber den nachfolgenden Anspr\u00fcchen zu &#8222;Menschen&#8220; macht),\u00a0 ebenfalls auf einer sehr hohen Ebene angesetzt. Wenn sich eine Kanzlerin mit so einer Gleichbehandlung &#8222;schwer tut&#8220;, tu ich mir mit so einer Kanzlerin schwer.<\/p>\n<p>Zu diesem Thema geh\u00f6rt IMO auch die Frage nach Betreuungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kinder, die Menschen erm\u00f6glichen, ihr Leben (und das Leben ihrer Kinder) so zu gestalten, dass existenzielle Sicherheit (z.B. auch durch die M\u00f6glichkeit, Erwerbsarbeit nachzugehen) und\u00a0 Teilhabe an sozialem Leben, Bildung und Kultur gew\u00e4hrleistet sind. Wmit wir beim n\u00e4chsten Punkt sind:<\/p>\n<p><strong>Bildung<\/strong><\/p>\n<p>Teilhabe an neutraler, unideologisierter Bildung geht f\u00fcr mich einher mit Teilhabe an Kultur und Wissen. <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art. 26 <\/a>mag im ersten Moment die M\u00f6glichkeit, Bildung von Herkunft und Finanzen abh\u00e4ngiger zu gestalten, wenn 26.1 besagt, dass es &#8222;zum mindesten&#8220; um Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung ginge. &#8222;Zum Mindesten&#8220; aber hei\u00dft f\u00fcr mich: wo und wenn immer m\u00f6glich dar\u00fcber hinausgehend. In einem reichen Land wie der Bundesrepublik sehe ich keinen Grund, dieses &#8222;dar\u00fcber hinaus&#8220; nicht deutlich auszuweiten, zumal das auch im Sinne vom folgenden <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Art. 27 <\/a>ist (und auch andere hier und da streift). Weil wir es k\u00f6nnen. Wenn wir nur wollen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: keine Studiengeb\u00fchren, keine Beschr\u00e4nkungen zum Schulzugang eigener Wahl, F\u00f6rderung von Bildung unabh\u00e4ngig zu Herkunft, sozialem Stand und Finanzen und Herstellung von Chancengleichheit f\u00fcr diesen freien Zugang durch F\u00f6rderma\u00dfnahmen, die Unterschiede in individuellen Behinderungen zu solchem Zugang ausgleichen. In kaum einem Land ist der Zugang zu Bildung und Wissen f\u00fcr Kinder aber auch Erwachsene so abh\u00e4ngig von sozialer Herkunft und Verm\u00f6gen der Eltern wie in der Bundesrepublik Deutschland. Dass das so ist liegt nicht daran, dass es &#8222;nicht anders geht&#8220;, es gibt genug Beispiele, die das Gegenteil belegen. Es ist also politischer Wille. Und weil es politischer Wille und politische Entscheidungen sind, ist dieser Punkt f\u00fcr mich ebenfalls ein Kriterium f\u00fcr die Wahl: Wer an Zugangsschranken und Gatekeeping zu bestimmten Bildungsm\u00f6glichkeiten festh\u00e4lt, f\u00e4llt hier durch.<\/p>\n<p>Diesen Punkt am Rande ber\u00fchren auch Themen wie Patent-, Marken und bestimmte F\u00e4lle von Urheberrechten (Genpatente und \u00e4hnliche Verwirtschaftlichung und damit k\u00fcnstliche Verknappung und Teilhabeeinschr\u00e4nkung von Wissen in Medizin, Wissenschaft und Kultur).<\/p>\n<p><strong>Asylrecht<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte\" target=\"_blank\">Artikel 14<\/a> gew\u00e4hrt Asylrecht. Da steht nichts vom Wegfall dieses Rechts bei Reise durch &#8222;sichere Drittstaaten&#8220; o.\u00e4., und in Zusammenhang mit fast allen anderen Artikeln fallen auch Sammellager, Residenzpflicht, Leben unter dem Existenzminimum, Arbeitsverbot, &#8222;<a href=\"http:\/\/essenspakete.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">Essenspakete<\/a>&#8222;, Behandlung wie Kriminelle inklusive Gef\u00e4ngnis, Trennung von Familien und vieles mehr weg, das in unserem menschenunw\u00fcrdigen Asylrecht, das sich die Kohlsche Regierung von Rechtsradikalen hat diktieren lassen und von keiner Nachfolgeregierung wieder korrigiert wurde, Gang und G\u00e4be ist. Das Asylrecht in Deutschland ist f\u00fcr mich ein Gradmesser, wie xenophob Parteien und diese Gesellschaft wirklich sind, und erkl\u00e4rt mir viele andere Probleme, die <a href=\"http:\/\/www.svenscholz.de\/index.php\/die-xenophobie-der-bildungsfernen-schichten\/\">diese Gesellschaft auch mit &#8222;normalen&#8220; Ausl\u00e4ndern und fremden Kulturen allgemein hat<\/a>.<\/p>\n<p><strong>OK, bleibt nicht mehr viel \u00fcbrig, aber dennoch mehr als eine Partei. Und jetzt?<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem jetzt \u00fcber das Ausschlussprinzip gefiltert ist,\u00a0 geht es um die Frage &#8222;was will ich?&#8220; &#8211; Auch hier vom Gro\u00dfen ins Kleine. Welche Partei <em>unterst\u00fctzt<\/em> nun explizit welche obigen Punkte und womit? Jetzt ist es Zeit, einen Blick in die Programme zu werfen sowie einen Blick in die Gesetze und Entscheidungen, die Parteien in der letzten Zeit, sagen wir 10-15 Jahre, so verabschiedet und getroffen haben. Letzteres ist leider n\u00f6tig, weil viele Parteien erfahrungsgem\u00e4\u00df gern mal was in ihr Programm schreiben, aber sich daran nur solange gebunden zu f\u00fchlen scheinen, solange sie in der Opposition sitzen.<\/p>\n<p>Also: Wo stehen die Parteien programmatisch, wenn es um Menschenw\u00fcrde geht, um soziale Fragen, Gesundheitssystem, um \u00dcberwachung, um Familienpolitik, Bildung, Asyl und Fragen von Toleranz und Pluralismus? Wird getrennt, ausgeschlossen, viel Energie drauf verwandt, &#8222;Ausnahmen&#8220; von der Regel zu formulieren und zu rechtfertigen bis dahin, dass vor lauter Ausnahmen die Regel kaum mehr anwendbar ist?<\/p>\n<p><strong>Gibt es denn noch mehr Kriterien?<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich. Ich habe ganz am Anfang ja schon einige angesprochen. Die sind aber jetzt tats\u00e4chlich &#8222;individuell&#8220;, also der pers\u00f6nlichen Priorit\u00e4t geschuldet.<\/p>\n<p><em>Bei mir<\/em> sind das dann \u00fcber obige Punkte hinausgehend mit hoher Priorit\u00e4t: Energiekonzept, Dezentralisierung durch F\u00f6rderung von Genossenschaftsmodellen und &#8222;B\u00fcrgernetzen&#8220;, Ablehnung von und Korrektur erfolgter Privatisierungen, wo sich zeigt, dass sie nicht dem Gemeinwohl dienen bzw. diesem sogar entgegenstehen, Beispiel Wasser, \u00f6kologische Themen wie Atomausstieg, Ablehnung von Fracking, F\u00f6rderung umweltschonender und -erhaltender Landwirtschaft, wozu auch eine Ablehnung von Gentechnik in Lebensmitteln geh\u00f6rt und auch die Umsetzung solcher Prinzipien in der Au\u00dfenpolitik (wir k\u00f6nnen nicht aus der Atomenergie aussteigen und gleichzeitig den Bau von AKWs im Ausland f\u00f6rdern, z.B.), R\u00fcstung und Milit\u00e4r, also Fragen zu Drohnen, R\u00fcstungsexporten und zur Beteiligung an Kriegseins\u00e4tzen (ich bin da absoluter Pazifist und der Meinung, dass Konflikte \u00fcber den Weg der Diplomatie zu l\u00f6sen sind und nicht durch Angriffskriege &#8211; Bomben und Zerst\u00f6rung l\u00f6sen keine Probleme).<\/p>\n<p>Weiterhin bin ich ein gro\u00dfer Fan der Idee eines geeinten Europas, und zwar eines Europas der und f\u00fcr die Menschen und nicht (nur) der Wirtschaft. Was mit den Menschen in einer EU, die durch nationale Egoismen behindert und teilweise sogar pervertiert wird und entdemokratisiert wird, passiert kann man derzeit in einigen EU-Staaten erleben. <\/p>\n<p>Die Regierungen der Nationalstaaten, auch unsere, nutzen die EU fast nur noch dazu, \u00fcber Bande Gesetze einzuf\u00fchren (von \u00dcberwachung bis dreistesten Wirtschaftslobbyismus), die sie sich national nicht trauen, weil es auffallen w\u00fcrde, um dann im nationalen Rahmen unter Krokodilstr\u00e4nen zu &#8222;bedauern&#8220;, dass man da etwas umsetzen &#8222;m\u00fcsse&#8220;, weil es die EU &#8222;leider&#8220; vorschreibe &#8211; nachdem eben dieselben Pareien genau das in der EU durchgesetzt haben. Man nimmt bewusst in Kauf, die EU in Misskredit zu bringen, um Dinge durchzusetzen, deren Durchsetzung auf nationaler Ebene man zwar m\u00f6chte, aber ohne, dass die Bev\u00f6lkerung merkt, wer da wirklich daf\u00fcr verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Als rein pers\u00f6nliches &#8222;Partikularinteresse&#8220; sehe ich eine Notwendigkeit in einer Reform des Urheberrechtes bzw. genauer, der Verwertungsrechte, die derzeit in einem deutlichen Ungleichgewicht zu Gunsten einer Verwertungswirtsschaft mich sowohl &#8222;Konsumenten&#8220; als auch Urheber \u00fcber Geb\u00fchr benachteiligen.<\/p>\n<p><strong>Meine pers\u00f6nliche Wahl<\/strong><\/p>\n<p>Wie gesagt: bei mir bleibt hier am Ende nur die <a href=\"https:\/\/www.piratenpartei.de\/politik\/wahl-und-grundsatzprogramme\/wahlprogramm-btw13\/\" target=\"_blank\">Piratenpartei<\/a> \u00fcbrig. Nein, auch deren Programm hat Punkte, die ich im Detail anders sehe. Aber es sind eben: Details. Im Grundsatz und in 97% der detaillierten Inhalte kann ich sagen: passt. <\/p>\n<p>Und da ich verfolge (au\u00dferhalb der Massenmedien, bei denen man ja wie erw\u00e4hnt so gut wie nichts findet), wie die bereits vorhandenen Abgeordneten in den Landesparlamenten agieren, \u00fcberzeugt mich deren Arbeit auch davon, dass dieses Programm, das nicht wie woanders \u00fcblich top-down von einem &#8222;F\u00fchrungsgremium&#8220; ausgearbeitet und Deligierten zum alternativlosen Abnicken vorgesetzt wurde sondern &#8222;von unten&#8220;, von den Mitgliedern, erarbeitet wurde und in verschiedenen teils sehr unterschiedlichen Alternativen den Mitgliedern auf Diskussionsplattformen vorgelegt und am Ende auf Parteitagen, auf denen alle Parteimitglieder nochmal diskutieren und am Ende mitstimmen konnten, per 2\/3 Mehrheit beschlossen wurde (wer mal eine 2\/3 Mehrheit nur in einem Verein erreichen wollte, wei\u00df, dass das eine echte H\u00fcrde ist), tats\u00e4chlich &#8222;so gemeint&#8220; ist und auch wo m\u00f6glich umgesetzt werden wird.<\/p>\n<p>Und nein, ich w\u00e4hle nicht mehr &#8222;taktisch&#8220;. Das letzte Mal, als ich das tat, war meine Stimme mitverantwortlich f\u00fcr HartzIV, einen Angriffskrieg und die Deregulierung und Entfessellung der Banken, die daraufhin die Welt in eine Krise st\u00fcrzten, von der wir uns bis heute nicht erholt haben. Das passiert mir nie wieder.<\/p>\n<p>W\u00fcrde das Argument &#8222;Aber eine Stimme f\u00fcr so eine Kleinpartei ist doch verschenkt, wenn man nicht mal sicher sein kann, dass die \u00fcber die 5%-H\u00fcrde kommen&#8220; stimmen, g\u00e4be es keine Gr\u00fcnen. Bei denen sagte man in den 80gern n\u00e4mlich genau das selbe.<\/p>\n<p>Und ja, vielleicht, wie man an den Gr\u00fcnen sieht, werden die Piraten auch irgendwann eine &#8222;etablierte&#8220; Partei, die sich um ihr Geschw\u00e4tz von gestern nicht mehr schert. Aber soweit ist es noch nicht. Wenns mal irgendwann soweit sein sollte such ich mir halt eine andere. Aber solange es nicht so ist m\u00f6chte ich frischen Wind, neue Ideen und Themen.<\/p>\n<p>Nein, als Opposition k\u00f6nnen die Piraten keine Gesetze \u00e4ndern, nicht einmal wirklich verhindern. Aber wenn sie im Parlament sind k\u00f6nnen sie Transparenz hineinbringen, wie sie es in den L\u00e4nderparlamenten schon tun.<\/p>\n<p>Und allein ihre Existenz und dass die &#8222;Gefahr&#8220; besteht, jemand k\u00f6nnte sie ernsthaft w\u00e4hlen wollen hat bei einigen der etablierten Parteien schon Ver\u00e4nderungen bewirkt. Die Gr\u00fcnen entdeckten unter einer meterdicken Staubschicht, dass auch sie mal irgendwann ein BGE im Programm hatten, die Linken w\u00e4hlen eine BGE-Verfechterin in den Vorstand, das Wort &#8222;Transparenz&#8220; findet sich in fast allen Parteiprogrammen, man erinnerte sich auch wieder hier und da, dass es mal sowas wie B\u00fcrgerrechte gab, das Thema Lobbyismus und Korruption poppte mal kurz auf &#8211; aber wenn aus hehren Worten Taten folgen sollen ist weiterer Druck notwendig. <\/p>\n<p>Man kann sich aber, wie die Entwicklung um das Leistungsschutzrecht und die Bestandsdatenauskunft zeigt, nicht darauf verlassen, dass dahinter schon ein echtes Umdenken seitens der Etablierten steckt. Seit die Piraten von den Medien weitgehend ignoriert oder h\u00f6chstens irgendwelche &#8222;Tweets&#8220; irgendwelcher einzelner Mitglieder skandalisiert werden und sie somit weitgehend aus der Wahrnehmung des Mainstreams ausgeblendet sind, f\u00fchlt man sich geradewegs ins Jahr 2009 zur\u00fcckversetzt, wenn wieder Schn\u00fcffelgesetze beschlossen werden, Springer sein Leistungsschutzrecht kurz vor der Wahl geschenkt bekommt und sich auch keine Oppsition traut, dagegen zu halten, und sogar neue &#8222;Internetsperren&#8220; angedacht werden, also das selbe wie damals bei &#8222;Zensursula&#8220;, nur diesmal mit dem Vorwand &#8222;illegales Gl\u00fccksspiel&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Aber bei den Piraten gibt es auch ein paar Idioten und Spacken&#8220; &#8211; ja, bei grob 30.000 Menschen passiert das. Sag mir eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe von Menschen und speziell Parteien, wo es die nicht gibt. Und wo nicht gestritten wird, auch unsachlich. Der einzige Unterschied zu den Etablierten hier ist: bei den Piraten kann man es sehen, und wei\u00df somit auch, wie jemand drauf ist.Bei den Etablierten werden solche Streitigkeiten hinter dem Paravent ausgetragen, und entsprechend noch heftiger, noch intriganter und noch mehr unter der G\u00fcrtellinie, weil man nicht einmal Angst haben muss, dabei beobachtet zu werden.<\/p>\n<p>Sag mir eine andere Partei, wo durch die basisdemokratische Ausrichtung und Struktur der Partei die Wahrscheinlichkeit, dass echte Volpfosten auf irgendeinen wirklich einflussreichen Posten kommen bzw., so sie sich auf einen so einen Posten schummeln konnten, sich halten oder gar weiter &#8222;aufsteigen&#8220; k\u00f6nnen, sobald sich jemand als offensichtlicher Vollpfosten outet, so gering ist wie in der Piratenpartei.<\/p>\n<p>Deshalb w\u00e4hle ich nur noch genau die, deren Ziele mit dem, was ich gern h\u00e4tte, am meisten \u00fcbereinstimmen. Und die Piraten haben halt alles, was ich will: <\/p>\n<p>Regenerierung des Sozialstaates und einer sozialen Marktwirtschaft, die das &#8222;sozial&#8220; im Namen verdient, eine echte gesellschaftliche Zukunftsvision in Form des BGE, Entfilzung und Transparenz bei staatlichen Ausgaben, das Prinzip Transparenz f\u00fcr \u00d6ffentliches und Datenschutz f\u00fcr Privates, Achtung und konsequente Durchsetzung von grundgesetzlich garantierten Rechten, moderne Netzpolitik, moderne und faire Bildung, F\u00f6rderung und St\u00e4rkung von gesellschaftlicher und politischer Teilhabe, eine diskriminierungsfreie Familienpolitik, ein Bekenntnis zu einer demokratischen EU, eine Wirtschaftspolitik, die das Gemeinwohl im Fokus beh\u00e4lt, die Umwelt- und Energiepolitik, sogar eine ma\u00dfvolle und vern\u00fcnftige Urheberrechtsreform, etc. pp.. Somit ist &#8211; f\u00fcr mich &#8211; die Wahl klar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a style=\"border: 0;\" href=\"http:\/\/flattr.com\/thing\/1694\/sagichdoch\" target=\"_blank\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Flattr this\" alt=\"\" src=\"http:\/\/api.flattr.com\/button\/flattr-badge-large.png\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leute erz\u00e4hlen mir, sie w\u00fcssten nicht, was sie w\u00e4hlen sollen, weil die Unterschiede speziell zwischen den sogenannten &#8222;etablierten&#8220; Parteien nur noch kaum wahrnehmbare Nuancen seien. Dann lese ich hier und da, dass Leute ihre Wahlentscheidung tats\u00e4chlich an solchen Nuancen festmachen: 99% eines Programmes wird ignoriert, man h\u00e4ngt sich an einem kleinen Punkt auf und bl\u00e4st &hellip; <a href=\"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/ich-habe-die-wahl\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Ich habe die Wahl<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":27,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"activitypub_content_warning":"","activitypub_content_visibility":"","activitypub_max_image_attachments":3,"activitypub_interaction_policy_quote":"anyone","activitypub_status":"","footnotes":""},"categories":[5,3],"tags":[60,110,109,95,57,108],"class_list":["post-681","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-persoenlich","category-politik","tag-buergerrechte","tag-demokratie","tag-piraten","tag-rechtsstaat","tag-staat","tag-wahl"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/27"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=681"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":711,"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681\/revisions\/711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/svenscholz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}